
Maximilian Wunderlich
Maximilian Wunderlich verantwortet bei ki-video.at den Teil, der über Erfolg oder Misserfolg eines generierten Films entscheidet: was nach dem Generieren passiert. Rohe KI-Clips sind selten ein Film – sie kommen in unterschiedlichen Farbtemperaturen, mit uneinheitlichem Kontrast und ohne gemeinsamen Rhythmus. Er bringt sie auf eine Linie, schneidet sie auf den Takt und gibt ihnen die Handschrift, an der man eine Produktion wiedererkennt.
Sein Werkzeug ist das der klassischen Postproduktion, angewandt auf neues Material: Color Grading in DaVinci Resolve, mit dem er hunderte einzeln generierte Einstellungen auf einen gemeinsamen Look zieht; Schnittrhythmus, der die Schwächen kaschiert und die starken Frames trägt; Sounddesign und Musik, weil generierte Bilder ohne Ton immer nach Demo aussehen. Wo ein Modell an seine Grenzen kommt, greift er ein – mit Retusche, Stabilisierung, Compositing oder gedrehten Ebenen unter dem generierten Bild.
Diese Beurteilung kommt aus echter Kameraerfahrung: Max arbeitet seit 2020 selbstständig als Regisseur, Director of Photography und Fotograf und gibt als Canon Trainer Workshops und Vorträge. Er sieht einem generierten Bild an, warum es kippt – falsches Licht, unmögliche Brennweite, ein Schatten, der nicht zur Quelle passt – und weiß, wie man es korrigiert, statt es neu zu würfeln.
Ursprünglich kommt er aus der Musik; frühe internationale Tourneen mit den Wiener Sängerknaben haben seinen Blick für Erzählformen und Rhythmus geprägt.
Schwerpunkte
- Color Grading
- Videoschnitt
- Postproduktion
- Sounddesign
- Cinematography
- Compositing
- KI-Videoproduktion
Das zweite Paar Augen
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